Kalkstein
Kalk ist eine abgelagerte Schicht Calciumcarbonats, an Wänden von Behältern oder Leitungen, durch die Wasser geführt oder vor allem erhitzt und anschließend abgekühlt wird, wobei die Temperatur unter 100 °C liegt. Der Grundbestandteil von Kalk ist in der Regel Calciumcarbonat. Die Entstehung von Kalk wird durch eine Änderung des Gleichgewichts zwischen Ionen Kohlensäure und Calciumhydroxid bei Temperaturänderungen und deren Ablagerung aus dem Wasser verursacht. Die Verhinderung der Kalkbildung und deren Entfernung kann auf verschiedene Weisen erfolgen:
- mechanische Methoden: Abkratzen des entstandenen Kalks
- chemische Methoden: Auflösen mithilfe von Säuren (Zitronensäure, Salzsäure)
- physikalische Methoden: magnetische Wasseraufbereitungsanlage, galvanische Behandlung mithilfe einer Zinkanode.

Kalk hat eine charakteristische weiße Farbe, in Einzelfällen kann er gelb oder braun gefärbt sein. Seine Ablagerungen lassen sich überall dort finden, wo hartes Wasser fließt.
Unter Kalk werden Ablagerungen verstanden, die aus verschiedenen im Wasser gelösten Calcium- und Magnesiumsalzen entstehen können. Kalk kann glatt oder rau, weiß bis gelblich/braunlich sein.
Calciumablagerungen entstehen dort, wo Wasser aus dem Leitungsnetz erhitzt wird, z. B. in Wassererhitzern wie Kochgeschirr, Kaffeemaschinen oder Bügelstationen. Hartes Wasser (enthält Kalk) entsteht dadurch, dass „weiches“ Regenwasser durch felsiges Untergrundgestein mit Calciumgehalt sickert und in mineralischer Form Calcium- und Magnesiumcarbonat auflöst.
- Calcium (Mineralien mit Calciumgehalt) ist lebenswichtig. Der Körper benötigt Calcium für die Knochen- und Zahnstruktur, die Blutgerinnung, die Muskelaktivität und die Übertragung von Nervenimpulsen.
- Calcium bildet einen wesentlichen Teil der Mineralien im Wasser.
