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Karma

 

Über das Unternehmen 

Die Firma Karma ist der größte Hersteller von konvektiven Gasöfen in der Tschechischen Republik. Damit setzt sie ihre Tradition fort, die bereits im Jahr 1910 begründet wurde. Im Juni 2006 erwarb Karma die deutsche Marke der Heizöfen Gamat – eine Marke, die als „vafky“ bekannt ist

Geschichte und Gegenwart

Karma ist ein Synonym für Gasgeräte. Der Name Karla Macháčka, eines der erfolgreichsten und bekanntesten Hersteller, ist eng mit dem Beginn der Gasversorgung auf dem Gebiet der Tschechischen Republik verbunden. Karel Macháček begann fast vor 100 Jahren als erster mit der Serienfertigung von qualitativ hochwertigen Gasgeräten. Er gab ihnen eine Marke, die aus den Anfangslauten seines Vornamens und Nachnamens zusammengesetzt war.

Am Beginn des 20. Jahrhunderts gab es keinen tschechischen Hersteller von Gasgeräten für den Haushalt. Diese Geräte wurden aus dem Ausland nach Böhmen geliefert – vor allem von Siemens und Junkers. Während in Budapest und Wien die Nutzung von Gasgeräten zum Kochen, zur Warmwasserbereitung und zum Bügeln ziemlich verbreitet war und die Gasversorgung wuchs, kam es in Prag in dieser Hinsicht zu einem Rückgang. Hauptsächlich verursacht wurde dieser durch den Einzug der Elektrizität, die begann, Gas aus der Beleuchtung der Straßen und Wohnungen zu verdrängen. Die Nutzung von Gas stand an historischer Grenze und erst mit dem Wiederaufbau der Gaswerke begann man daran zu denken.

In Prag fand sich jedoch in dieser Zeit eine ungeahnte Baustimmung. Ganz Straßen und Blöcke neuer Häuser in Vorortsgemeinden auf beiden Seiten der Moldau wuchsen wie Pilze nach dem Regen und die moderne, große Prag entstand. In den neuen Wohnungen wurden damals Gasleitungen nicht mehr zum Beleuchten, sondern zum Kochen und Backen, zur Erwärmung des Wassers und schließlich auch zur Beheizung eingerichtet. Diese Verhältnisse erkannte und verstand ein junger, unternehmerischer Mann, der wusste, dass die Millionenstadt Prag ohne eine Fabrik und eine Werkstatt für Gasgeräte nicht lange bestehen konnte. Deshalb gründete er 1910 in Vysočany eine Fabrik, in der er diesen Sortiment anfertigte. Dieser Junge war niemand anderer als genau Karel Macháček.

Český Brod begrüßt Sie

Um sich von der Abhängigkeit von ausländischen Zulieferern und Gussformen zu befreien, baute Karel Macháček nach Vorbild amerikanischer Automobilhersteller eine eigene moderne Gießerei. Als 1927 in Michlau mit der Gasproduktion in der neuen Gaswerk mit großer Produktionskapazität begonnen wurde, stand bereits in Český Brod ein neues modernes Macháček-Werk. Dieses ließ Macháček errichten, um dem ständig wachsenden Bedarf der Gasabnehmer nach neuen Kochplatten, Bügeleisen und Herden mit Werkstätten, Pressmaschinen, Sandstrahlern und Trommeln sowie einer eigenen Emaillefabrik mit zwei Muffelöfen zu entsprechen. Die Fabrik in Libnau diente weiterhin ausschließlich der Herstellung und Reparatur von Geräten zur Warmwasserbereitung mit Leistungen von 2 bis 30 l/min. Hier hatte das Werk eine eigene Prüfstelle, Chromveredelung, Nickelveredelung und Lackiererei mit modernen Spritzanlagen.

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