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Anode

Anode ( ἄνοδος (anodos), „Ausgang“) ist Elektrode, die negative Teilchen aus dem Raum elektrischen Ladung ableitet.

 

Welche der Elektroden eines konkreten Bauelements zu einem bestimmten Zeitpunkt die Anode und welche die Kathode darstellt, hängt vom Typ des Bauelements und vom Betriebsmodus ab. In der  Elektrochemie stellt die Anode Elektrode dar, an der Oxidation stattfindet. Im Fall der Anlegung ausreichend großer äußerer Spannung an die Elektroden tritt Elektrolyse ein, bei der die Anode die Elektrode mit positiver Ladung ist. Ein Beispiel ist das Aufladen des Akkumulators. Umgekehrt, beim Entladen der elektrochemischen Quelle, wenn der Strom in entgegengesetzte Richtung fließt, als beim Aufladen, ist die Anode die Elektrode mit negativer Ladung.

In der Elektronik kann man sich mit diesem Namen bei Bauelementen wie Dioden oder Elektronenröhren begegnen, wobei die Anode in der Regel (nicht immer) die Elektrode mit positiver Spannung darstellt. Bei Halbleiterdioden ist die Anode Halbleiter des Typs P und im Durchlassbereich an die positive Spannung angeschlossen. Ein besonderer Fall ist die Fotodiode. Es handelt sich um eine Diode, die bei Beleuchtung als Quelle elektrischer Energie arbeitet. Der Halbleiter des Typs P ist in diesem Fall der positive Pol der Quelle, Strom tritt aus ihm aus, fließt durch den elektrischen Stromkreis und gelangt in die negative Anschlussstelle – Halbleiter des Typs N, der die Anode bildet.

 

 

 

 

 

 

 

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